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Allergie im Blick: Was Sie schon immer über Heuschnupfen wissen wollten

 

© Anastasiia AdobeStock 706590250

Juckende Augen und häufiges Niesen - viele Personen verbinden den Frühling und Sommer nicht nur mit Sonnenschein und hohen Temperaturen, sondern auch mit den klassischen Heuschnupfen-Symptomen, die sich hauptsächlich in der warmen Jahreszeit bemerkbar machen. Auch wenn die Möglichkeiten zur Behandlung immer wieder neu bewertet werden und es mittlerweile eine große Palette an Therapien gibt, so ist die Zahl der Betroffenen stetig steigend.

Q&A: Wissenswertes zum Heuschnupfen

Was ist Heuschnupfen und welche Symptome verursacht er?

Beim Heuschnupfen handelt es sich um eine Überempfindlichkeitsreaktion des Körpers gegen Pollen von zum Beispiel Bäumen, Sträuchern, Getreidesorten oder Gräsern. Durch den Wind oder durch Insekten werden sie von einer Pflanze zur anderen getragen. Fliegen sie in der Luft, können sie sich schnell verbreiten und bei Allergikern eine allergische Reaktion bzw. Heuschnupfen verursachen.

Heuschnupfen ist eine allergische Reaktion der oberen Atemwege und geht typischerweise mit juckenden Augen, rinnender Nase und allergischem Schnupfen einher.

Pflanzen, die häufig Beschwerden auslösen:

  • Hasel (Pollenflug: Februar)
  • Erle (Pollenflug: März)
  • Birke (Pollenflug: April)
  • Buche, Eiche (Pollenflug: Mai)
  • Esche (Pollenflug: Mitte April bis Mitte Mai)
  • Gräser (Pollenflug: Mitte Mai bis Mitte August)
  • Beifuß (Pollenflug: Mitte Juli bis Ende August)
  • Ambrosia (Pollenflug: September)

Durch klimatische Veränderungen (vor allem in den letzten Jahren), blühen einige Pflanzen mittlerweile schon früher bzw. dauert die Blütezeit länger an. Außerdem ist die Pollenbelastung an heißen Tagen im Sommer intensiver und höher.

Welche Beschwerden werden durch Heuschnupfen verursacht?

Heuschnupfen entsteht, wenn der Körper auf normalerweise harmlose Substanzen wie Pollen überempfindlich reagiert. Unser Immunsystem bildet zuerst Antikörper gegen das jeweilige Allergen und setzt bei erneutem Kontakt den chemischen Stoff Histamin frei. Dieser Stoff verursacht dann die für Heuschnupfen typischen Symptome.

Zu diesen zählen:

  • juckende, tränende Augen,
  • Niesreiz,
  • Anschwellen der Schleimhäute,
  • verstopfte Nase und Fließschnupfen (allergische Rhinitis),
  • Halskratzen.

Durch eine stärkere Ausprägung der Symptome kann es auch zu Kopfschmerzen oder Schlafstörungen und dadurch zu einer verminderten Leistungsfähigkeit im Alltag kommen. Überdies kann eine unbehandelte Pollenallergie im schlimmsten Fall zu einem sogenannten „Etagenwechsel“ führen. Das heißt, dass die Symptome sich von den oberen in die unteren Atemwege verlagern und zur Entstehung von Asthma beitragen können.

Q&A: Behandlungsmöglichkeiten und empfohlene Verhaltensweisen bei Heuschnupfen

Worauf sollte man bei Heuschnupfen besonders achten?

Damit man möglichst beschwerdefrei durch die Pollensaison kommt, gibt es einige Tipps und empfohlene Verhaltensweisen.

Informationen nutzen!

  • Eigens entwickelte Pollen-Apps liefern während der Pollensaison täglich Informationen über die aktuelle Pollenbelastung.
  • Bei Kreuzallergien kann es hilfreich sein, bestimmte Nahrungsmittel zu meiden, die ähnliche Allergene tragen.

Auf die Pollenbelastung im Freien achten!

  • Der Aufenthalt im Freien sollte, sofern möglich, nach dem aktuellen Pollenflug ausgerichtet sein (Pollen-Apps geben Auskunft darüber, zu welchen Uhrzeiten die Belastungen am höchsten sind).
  • Um starken Belastungen im Sommer zu entgehen, sollte der Urlaub um diese Zeit herum geplant werden. Besonders zu empfehlen ist ein Urlaubsaufenthalt am Meer oder im Hochgebirge, da hier die Pollenbelastung eher gering ist.
  • Bei einer Gräserpollen-Allergie empfiehlt es sich, den Rasen möglichst kurz zu halten, da er dann nicht blüht und kaum Pollen produziert.
  • Im Auto kann ein Pollenfilter für Entlastung sorgen.

Den Großteil der Pollen nicht nach Hause mitnehmen!

  • Nach Aufenthalten im Freien sollte man die Kleidung nicht mit ins Schlafzimmer nehmen und vor dem zu Bett gehen die Haare waschen.
  • Vor den Fenstern empfiehlt es sich, Pollenschutzgitter anzubringen.
  • Lüften ist immer nach dem Regen gut, da dieser die Luft von Pollen reinigt und die Belastung dann eher gering ist.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Hat man den Verdacht an Heuschnupfen zu leiden, kann dies im ärztlichen Gespräch eruiert werden. Zunächst werden die Beschwerden sowie die Lebensumstände und mögliche Vorerkrankungen besprochen, danach wird ein Allergie-Test (Prick-Test) durchgeführt. Dabei kann der Arzt herausfinden, ob die Haut auf bestimmte Stoffe allergisch reagiert, indem diese auf den Unterarm aufgetragen werden und die Hautstelle dort leicht eingeritzt wird. Entstehen eine Rötung und Schwellung, handelt es sich um eine allergische Reaktion. Zusätzlich kann eine Blutuntersuchung gemacht werden.

Ist der Heuschnupfen nicht stark ausgeprägt, können bestimmte Verhaltensweisen im Alltag dabei helfen, die Beschwerden möglichst gering zu halten.
Ist dies nicht ausreichend, gibt es diverse medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten:

  • Augentropfen
  • Allergie-Nasenspray
  • Allergietabletten


Werden die Beschwerden stärker, kann eine Hyposensibilisierung helfen, die Symptome dauerhaft zu lindern. Nähere Informationen können in einem ärztlichen Gespräch geklärt werden.

Grundsätzlich ist es empfehlenswert, die Symptome einer Pollenallergie bestmöglich zu behandeln und nicht immer vollständig ausbrechen zu lassen, um eine Verschlechterung und einen „Etagenwechsel“ zu vermeiden.

Wenn Sie nähere Informationen zum Thema Heuschnupfen benötigen, kommen Sie einfach zu uns in die Apotheke. Wir beraten Sie gerne.

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